Sonntag, 26. August 2012

Wolke & Luftbläschen

In allem lässt sich auch immer etwas Schönes finden.

Sonntag, 19. August 2012

Der heißeste Tag des Jahres, hoffentlich

denn dann hätten wir es hinter uns.
Wetter wie dieses ist nicht für mich gemacht.

Unsere derzeitigen Tischblumen waren wahrscheinlich auch froh,
als sie abgeschnitten wurden. Jetzt können sie im Schatten stehen.
Obwohl die Färbung, die sie bekommen haben, auch sehr schön ist.
Früher habe ich wahnsinnnig gern eiskalte Cola getrunken.
Jetzt mag ich den Geschmack nicht mehr.
Ist das auch so eine Sache, die sich mit der Zeit ändert?
Wie mit Kaffee? Oder Wein?

Der Termin für meine Weisheitszahnentfernung steht fest und natürlich mache ich mich völlig verrückt deswegen. Ich frage dauernd Leute, ob sie ihre Weisheitszähne noch haben oder wie die Entfernung war. Ich sollte das lassen. Es gibt da erstaunlich wenig ermutigende Geschichten.

Glücklicherweie ist noch Zitronensorbet im Eisfach.

Donnerstag, 16. August 2012

Sneak Peek

Stickereien im Nebel.

Dienstag, 14. August 2012

Sneak Peek

Ich hatte Spaß, eine neue Verpackung für ein kleines Täschchen zu basteln.
Wie ein Briefumschlag. Perfekt abgemessen.
Das steife, leicht transparente Papier mag ich als Verpackung besonders.
Es lässt ein wenig erahnen, die Spannung ist wach.
Und verschleiert dabei doch so viel, dass etwas zu entdecken bleibt.

Sonntag, 12. August 2012

ein neues Kleid genäht

Schnittmuster: VOGUE American Designer / Anna Sui / V1046
Stoff: Seidenbatist von Strenesse

In dieses Kleid hatte ich mich gleich auf den ersten Blick verliebt.
Weite, bauschige, ausgestellte Kleider sind einfach eine Schwäche von mir.
Dummerweise war es damals schon nicht mehr im Druck und ich konnte es nirgends auftreiben. Dann ein Glückstreffer bei ebay und es war meins.
Den Stoff habe ich dann reduziert im Schlussverkauf bekommen.
Wunderschön weich fallender Seidenbatist.
Kennt Ihr das, wenn Ihr einen Stoff oder Wolle findet und Euch läuft das Wasser im Mund zusammen? Passiert mir regelmäßig bei allem was aus Seide und Alpaka und noch dazu weich ist.
Ich wollte einen besonders luftigen und weich fallenden Stoff, damit die Rüschenpartie nicht so massiv aussieht. Das hat auch funktioniert. Nur war der Stoff so rutschig, dass ich praktisch 90% des Kleides per Hand nähen musste.
Hier ein Foto von dem Fertigungsschritt, wo die gerüschte Rockpartie an das Oberteil geheftet werden musste. Ich habe mir ständig gesagt: nicht aufgeben, nicht aufgeben. Allein dafür habe ich dann zwei Nachmittage und Abende gebraucht.
Immer wieder bin ich so so froh, wenn ich die letzten Fäden abschneide und das fertige Stück dann auswasche und zum Trocknen aufhänge. Dann hat man all die Schwierigkeiten und die Arbeit hinter sich gelassen und das neue Kleidungsstück noch das volle Potential, ein absolutes Lieblingsstück zu werden.
Heute morgen beim Bügeln war ich dann schon wieder nervöser.
Jedes Mal die gleichen Fragen: 
wird es passen?
wird es gut sitzen?
wird es mir stehen?
war die ganze Arbeit umsonst?
Ich sage mir immer, umsonst ist es nie.
Man lernt ja immer etwas.
Dieses Mal habe ich gelernt, was "understitching" ist.
Und eine neue Saumversäuberungsmethode ausprobiert.

Der Herr Doktor mag das neue Kleid nicht.
Aber er meinte, es ist ja gut, wenn ich es mag.
Und das tue ich.

Mittwoch, 8. August 2012

I am Oak - Palpable


Letzen Sommer bin ich zufällig über I am Oak gestolpert.
Ich erinnere mich, einen ganzen Sommernachmittag und -abend das Album "On Claws" nonstop rauf und runter gehört zu haben.

Auf meiner Musikmaschine habe ich eine Mini-Playlist aus den drei Songs "On Trees and Birds and Fire", "Don't I Know Enough" und "Clavicles", die ich gerne morgens um halb sieben auf meinem Weg zur Arbeit höre. Vor allem auch im Herbst und Winter.

Die Vokabel "palpable" hatte ich vergessen, obwohl sie eigentlich zu meinem Standard-Wortschatz gehört. Seltsam. Netterweise kann man den Song ganz legal kostenlos von der Website laden, obwohl ich persönlich ja doch in das ganze Album investieren würde. Schön, oder? 

Montag, 6. August 2012

wouldn't it be nice

The Beach Boys
50th Anniversary Tour 
05.08.2012
Mönchengladbach

Auf den paar Fotos, die ich gemacht hatte,
erkennt man so gut wie überhaupt nichts.
Aber es geht ja eher auch darum, wie sich die Dinge anfühlen.
Nicht wie sie aussehen.

Das erste Open Air Konzert,
auf dem wir Regenponchos brauchten.
Und gesessen haben.
Bis wir aufgefordert wurden, nicht mehr zu sitzen, versteht sich.
Wir hatten so viel Respekt, wir haben alles gemacht, was die wollten.
Sogar mitgeklatscht und mitgesungen.
Ungelogen, da waren Leute die Plakate gebastelt hatten.
Und alle Lieder auswendig konnten.
Und manche von denen schienen jünger als ich.

Noch schöner wäre es gewesen,
hätten wir an der Brian Wilson Bühnenseite gesessen.
Ich glaube er war ganz zufrieden, dass er da in seiner Ecke
hinter dem Klavier und dem Räucherstäbchen sitzen durfte.
Aber besonders hübsch war auch, wie er sich dann am Schluss verbeugt hat.